Rattan Rattanmoebel Möbel


Tropenhölzer
Januar 9, 2011, 6:42 nachmittags
Einsortiert unter: Uncategorized

Der Begriff Tropenholz ist durch die Herkunft des Holzes definiert und steht daher außerhalb der Pflanzensystematik. Unter Tropenholz wird vorwiegend das Kernholz tropischer Laubholzarten verstanden. Tropische Hölzer enthalten meist eine artspezifische charakteristische Anordnung der Poren und des Parenchyms. Viele tropische Hölzer zeichnen sich durch vorteilhafte mechanische Eigenschaften infolge des sogenannten Wechseldrehwuchs und durch höhere Dauerhaftigkeit infolge eines sehr hohen Kernstoffgehalts aus. Oftmals werden Farbe oder Maserung als ansprechend empfunden (Edelholz). Die Struktur von Tropenhölzern ist aufgrund des konstanteren Klimas in den Tropen gleichmäßiger als die von Jahrringen geprägte Struktur von Hölzern aus den gemäßigten Breiten. Der Konsum von Tropenholz wurde in den Industrieländern seit den 1970er Jahren kritisch diskutiert, da der Bestand der tropischen Regenwälder unter anderem durch Raubbau gefährdet ist. Andererseits stellt Holz einen wichtigen Wirtschaftsfaktor für viele tropische Länder dar und ist (wie auch in den gemäßigten Zonen) eine wichtige Einkommensquelle für die ländliche Bevölkerung. Umweltverbände kritisieren allerdings, dass dieser Bevölkerungsteil am wenigsten am gesamten Holzeinschlag in den Tropen profitiere.

Eine hohe Entwaldungsrate durch Tropenholzabbau auf industrieller Basis hat Indonesien: Jährlich werden Angaben der FAO zufolge etwa 1,8 Millionen Hektar Wald vernichtet[2], eine Fläche, die der Größe Sachsens entspricht. Der letzte intakte Tropische Regenwald Asiens in West Papua ist durch illegalen Holzeinschlag (vor allem der Holzart Merbau) gefährdet. China und Japan sind die Hauptabnehmerländer. Der größte Anteil der globalen Tropenwaldvernichtung wird jedoch lt. FAO durch Wanderfeldbau und Brennholznutzung verursacht. Letztere machte im Jahr 2000 etwa 83 % des Holzeinschlags in tropischen Ländern aus. Zum Schutz der tropischen Regenwälder haben Umweltschutzorganisationen wie WWF, Greenpeace, NABU und BUND die FSC-Zertifizierung maßgeblich mitinitiiert. Andere Organisationen wie Pro Regenwald, Rettet den Regenwald und Watch Indonesia fordern den vollständigen Verzicht auf Tropenholz zum Schutz der letzten, noch erhaltenen Regenwälder, da sie der Meinung sind, dass ein Schutzsiegel die ökologisch verantwortliche und sozial verträgliche Waldbewirtschaftung nicht gewährleisten kann[3].

Beispiele: Meranti, Mahagoni, Teak, Balsaholz, Palisander, Bangkirai (Yellow Balau), Bongossi, Abachi, Framiré, Merbau, Ovangkol, Ramin, Afzelia, Wengé Die obige Beschreibung stammt aus dem Wikipedia-Artikel „Rattan“, welcher gemäß CC-BY-SA lizensiert wurde. http://de.wikipedia.org/wiki/Rattan



Holz
Januar 9, 2011, 6:41 nachmittags
Einsortiert unter: Uncategorized

Holz wird vom Kambium, dem Bildungsgewebe zwischen Holz und Rinde gebildet (sekundäres Dickenwachstum).

Bei der Teilung einer Kambiumzelle entstehen zwei Zellen, von denen eine ihre Teilungsfähigkeit behält und zu einer neuen Initialzelle heranwächst. Aus der anderen wird eine Dauerzelle, die sich noch ein- oder mehrmals teilt. Aus den später zu Leitungs-, Festigungs- oder Speichergewebe ausdifferenzierenden Zellen entsteht nach innen Holz (sekundäres Xylem). Nach außen entsteht Bast (Phloem, sprich Phlo-em), aus dem die Innenrinde besteht und aus dem später die vom Phellogen gebildete Borke entsteht. Die Produktion von Xylemzellen übersteigt die Produktion von Phloemzellen um ein Vielfaches, so dass der Rindenanteil am gesamten Stamm nur etwa 5 bis 15 % beträgt.

In unseren Breiten gibt es klimatisch bedingt vier Wachstumsphasen:

* Ruhephase (November bis Februar)
* Mobilisierungsphase (März, April)
* Wachstumsphase (Mai bis Juli): Holzzellen, die in dieser Jahreszeit entstehen sind großlumig, dünnwandig und von heller Farbe und bilden das so genannte Frühholz
* Depositionsphase (August bis Oktober): Holzzellen, die in dieser Jahreszeit entstehen sind kleinlumig, dickwandig und von dunkler Farbe und bilden das so genannte Spätholz (bzw. Herbstholz)

Durch dieses zyklische Wachstumsverhalten entstehen Jahresringe, die deutlich in einem Querschnitt durch einen Stamm erkennbar sind (siehe auch Dendrochronologie).  Die obige Beschreibung stammt aus dem Wikipedia-Artikel „Rattan“, welcher gemäß CC-BY-SA lizensiert wurde. http://de.wikipedia.org/wiki/Rattan



Rattan
Januar 9, 2011, 6:35 nachmittags
Einsortiert unter: Uncategorized

Rattan und Peddigrohr sind Produkte aus dem Stamm von Rattanpalmen der Gattung Calamus oder anderer Palmen der Unterfamilie der Calamoideae[1].Der Begriff Rattan stammt aus dem Malaiischen (dort: „rotan“). Peddigrohr kommt aus dem niederdeutschen „paddik“ = „Pflanzenmark“. Andere Bezeichnungen sind Manau, Manila, Malakka, benannt nach den jeweiligen Verschiffungshäfen, oder auch „spanisches Rohr“, „Stuhlrohr“, „Rotang“ oder „Rattan“. Im deutschen Sprachgebrauch wird mit „Rattan“ oft die Außenhaut der Triebe oder der ganze Trieb, mit „Peddigrohr“ das Innere der Triebe bezeichnet.

Die obige Beschreibung stammt aus dem Wikipedia-Artikel „Rattan“, welcher gemäß CC-BY-SA lizensiert wurde. http://de.wikipedia.org/wiki/Rattan



Verwendung Rattan & Peddigrohr
Januar 9, 2011, 5:36 nachmittags
Einsortiert unter: Uncategorized

Die bekannteste Verwendung von Rattan und Peddigrohr sind Korbwaren und geflochtene Möbel, z. B. Stühle oder Sessel. Feucht und besonders unter Dampf oder der Heißluftpistole wird das Rattanmaterial weich und elastisch genug zum Flechten.

Bei der Verwendung können drei verschiedene Bearbeitungsmöglichkeiten unterschieden werden:

1. Die unzerteilten Stängel mit ihrer glatten, glänzenden Oberfläche werden zu Spazierstöcken, Teppichklopfern und Rohrstöcken verarbeitet. Auch verschiedene Kampfkünste (beispielsweise Kombatan; Escrima; Arnis; Bō im Kobudo) verwenden Schlagstöcke aus dem robusten Rattanholz, da Rattan beim Kampf Stock gegen Stock (im Gegensatz zu normalem Holz) nicht splittert, sondern nur zerfasert, was die Verletzungsgefahr senkt. Auch für preisgünstige Langbögen wird Rattan gerne verwendet. Solche Bögen haben etwa ein maximales Zuggewicht von 30 Pfund (etwa 16 kg). Durch ein Backing kann das Zuggewicht jedoch nachträglich erhöht werden.
2. Die dicken Teile des Stammes werden für Möbelgestelle verwendet.
3. Aus den von der Sprossoberfläche geschnittenen etwa fünf Meter langen Streifen mit ihren glatten Außenseite wird robustes Flechtwerk für Möbelstücke, traditionell vor allem Sitzgeflechte für Stühle, hergestellt. Die Bezeichnung dafür ist „Stuhlflechtrohr“, breitere Qualititäten werden als Wickelrohr gehandelt.

Das Rohr lässt sich spalten, die erhaltenen Stränge können dann auf Maß gezogen bzw. gehobelt werden.

Das Rohr wird anschließend aufgerollt und getrocknet.

 

Die obige Beschreibung stammt aus dem Wikipedia-Artikel „Rattan“, welcher gemäß CC-BY-SA lizensiert wurde. http://de.wikipedia.org/wiki/Rattan



Rattanpalme
Januar 9, 2011, 4:39 nachmittags
Einsortiert unter: Uncategorized

Als Rattanpalme oder Rotangpalme werden kletternd wachsende Vertreter mehrerer Gattungen der Palmengewächse bezeichnet. Etliche von ihnen sind Lieferanten des Rohstoffes Rattan. Zu den Rattanpalmen zählen Arten folgender Gattungen:

* Calamus
* Retispatha
* Daemonorops
* Ceratolobus
* Pogonotium
* Plectocomia
* Myrialepis
* Plectocomiopsis

Es sind dies die Vertreter der beiden Subtriben Plectocomiinae und Calaminae innerhalb der Tribus Calameae. Die obige Beschreibung stammt aus dem Wikipedia-Artikel „Rattan“, welcher gemäß CC-BY-SA lizensiert wurde. http://de.wikipedia.org/wiki/Rattan




Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.